Anna Hoffmann Consulting
Changedialoge bei betrieblichen Veränderungen durch neue technische Prozesse (KI, Robotik & Co)
Bei der Einführung neuer Technologien sollte die menschliche und organisatorische Dimension ausreichend beachtet werden.
Eine gelungene Einführung erfordert nicht allein Technik, sondern auch Führung, Kommunikation und das adäquate Adressieren von Gefühlen.
Sonst zeigen sich schnell Widerstand, unvorhergesehene Komplexitäten und Budgetüberschreitungen.
Meine unterschiedlichen Angebote im Rahmen der Changedialoge bieten Raum für Befürchtungen, Ängste, konstruktive oder negative Impulse und offene Aussprachen. Durch meine über siebenjährige Erfahrung mit KI und anderen DeepTech-Formen kann ich helfen, Veränderungsprozesse in ein realistisches Licht zu rücken, auch ohne euphorische Kick-Offs.
Die vorgestellten Formate bieten ernsthaften Austausch, fundierte Erklärungen und Antworten ohne Hype oder Agenda.

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„Die umfassenden Kenntnisse von Frau Hoffmann haben mir dabei geholfen, die Tragweite eines Transformationsprozesses inklusive der dazugehörigen Chancen und Risiken besser einschätzen zu können.“
Konstantin Nowotny, digitaler Produktentwickler und Changeverantwortlicher im Verlagswesen
Appreciative Inquiry - Die Veränderungsbereitschaft in der Belegschaft stärken
Der Appreciative Inquiry Ansatz setzt der Anstrengung der Transformation die Stärken und Kompetenzen entgegen, die schon entwickelt wurden. Das lenkt den Blick auf bisherige Erfolge und das eigene Können und trägt so zu Zuversicht und Mut bei. Das Erreichte wertzuschätzen ist nicht trivial, sondern die Ausgangsbasis für den weiteren Ausbau der betrieblichen und individuellen Veränderungskompetenz.
Nur wenn die Transformation im Kopf der Mitarbeitenden als "machbar" eingestuft wird, können alle dafür nötigen Ressourcen mobilisiert werden. Der Eindruck von "nicht machbar" lässt hingegen ein Ohnmachtsgefühl anwachsen, das in den Burn-Out oder die Innere Kündigung münden kann.
Entscheidend ist dabei nicht die objektive Sachlage, sondern der individuelle Eindruck des Mitarbeitenden.
Darum ist persönliche Ansprache und die Partizipation möglich vieler Mitarbeitenden in dieser Phase einer Veränderung sehr wertvoll.



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Eine Analyse nach dem Appreciative Inquiry Ansatz trägt zur Entwicklung der organisationalen Resilienz bei. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob die Herausforderungen der Veränderung für die Mitarbeitenden als handhabbar erlebt werden, und wie fehlende Ressourcen ergänzt werden können.
Aspekte einer partizipativen IST-Analyse nach dem Appreciative Inquiry Ansatz:
- Was sind unsere Kernkompetenzen und Stärken in der jetzigen Position?
Was können wir besonders gut? - Wie können wir unsere Stärken und Kompetenzen in den Transformationsprozess einbringen?
- Was könnte schwierig werden? Welche Ängste und Befürchtungen sind im Raum?
- Was könnte ein Gegengewicht zu den Ängsten und Befürchtungen darstellen?
Wie können die Schwierigkeiten verringert werden, ohne dass Augenwischerei betrieben wird?
- Welche Ressourcen werden benötigt, um die Schwierigkeiten zu verringern? Wie können diese Ressourcen zur Verfügung gestellt werden?
- Was ist eine lohnenswerte Perspektive in der Transformation, die es wert ist, sich den Ängsten und Schwierigkeiten zu stellen?
Quelle zum Appreciative Inquiry Ansatz:
Bonsen, M. & Maleh, C., „Appreciative Inquiry (AI): Der Weg zu Spitzenleistungen“, Beltz 2012
„Anna Hoffmann beeindruckt mich immer wieder durch ihre Fähigkeit, Dinge schnell und gleichzeitig tief zu analysieren. Ihr Verstand ist messerscharf, ihr Geist arbeitet mit einer Riesengeschwindigkeit.
Innovationsfähigkeit und Innovationen voranzutreiben: zu diesen Themen arbeitet sie mit großer Leidenschaft.
Für mich ist es immer ein Gewinn, mit Anna zu arbeiten.“
Rüdiger Maack, Media- und Kommunikationstrainer
Planung und Umsetzung von digitalen oder hybriden internen
Unternehmensdialogen zum Wissenstransfer in die Belegschaft
Mitarbeitende vertragen nicht nur Offenheit und Transparenz in Prozessen der Transformation, sie brauchen es. Nur unmündige Menschen, nicht aber wirksame Mitarbeitende lässt man im Unklaren über Risiken und auch Chancen der sich abzeichnenden Veränderung. Was zählt ist nicht Schönfärberei oder blindes "weiter-wie-gehabt", sondern ein nüchterner Blick auf die Realität sowie die Gestaltungspotentiale der Zukunft.


By Topjur01 - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=96042514
Zur umfassenden und gezielten Kommunikation über Veränderungsprozesse bieten sich authentische Unternehmensdialoge an: Aufgezeichnete oder live übertragene Gespräche per Webmeeting mit Abteilungsleiter:innen, Mitarbeitenden und der Geschäftsführung zu all den Fragen, die der Belegschaft unter den Nägeln brennen.
Zur Vorbereitung können die Fragen der Belegschaft gesammelt werden. Schwerpunkte des Unternehmensdialogs können zuvor zwischen den Beteiligten vor der Kamera abgestimmt werden. Die gesamte Gesprächsführung vorher einzustudieren ist nicht ratsam, dann wirkt der Dialog gekünstelt und unecht. Damit sinkt die Bereitschaft der Belegschaft zum echten Zuhören und vorurteilsfreien Aufnahme des Gesagten. GGf. können Livefragen per Chat aufgegriffen werden.
Moderierte Kleingruppendialoge - Spannungen in Veränderungsprozessen abbauen
Manche Themen müssen nicht mit der gesamten Belegschaft diskutiert werden, aber doch mit relevanten Stakeholdern intern vertieft werden.
Eine KI-Integration ist nicht nur Sache der IT-Abteilungen, sondern betrifft vom Betriebsrat über die Personalabteilung bis zum Datenschutz viele Köpfe. Schnell können Spannungen entstehen, wenn neue Themen viele Betroffene haben und Zuständigkeiten verschwimmen. Statt sich über Rollen und Verantwortlichkeiten auseinanderzusetzen, hilft es, sich partizipativ auszutauschen und gemeinsam nach der besten Lösung zu suchen. So können alle Beteiligten ihre wertvolle Expertise einbringen und kein wichtiger Aspekt bleibt unbeleuchtet. Ich unterstütze mit meiner Sachkenntnis und Erfahrung diese Dialogprozesse.

KI erklären können seit 2019:
Ich bin Dozentin für menschzentrierte KI an dem Carl-Friedrich-von-Weizäcker-Zentrum der Universität Tübingen, und das VOR dem Hype um GenAI (ChatGPT, Copilot etc.). Ich kann mit meinen fundierten Kenntnissen um Machine Learning, Neuronale Netze, Genreativer KI, KI-Agenten und RAG-Systemen Ihre Belegschaft dabei unterstützen, Licht in den KI-Dschungel zu werfen. Ich bin keine blinde Befürwörterin von KI, sondern stelle Nutzen und angewandte Mittel konsequent gegenüber.
Mein Wissen zum EU AI Act runden meine Impulse zum technischen Fortschritt in ihrem Unternehmen ab.

Kugellager für neue Einsichten - Ein moderierter persönlicher Austausch zu Herausforderungen
Diese Form des Dialogs erleichtert das Kennenlernen von mentalen Strukturen und Denkprozessen der einzelnen Teilnehmenden. Das sind die unsichtbare Faktoren, die einen großen Einfluss auf Changeprozesse haben können.
Die Erfahrungen aus der Praxis haben gezeigt, dass durch das Format des Kugellagers in kurzer Zeit eine offene Atmosphäre und Vertrauen aufgebaut werden können. Dadurch wird es den Teilnehmenden erleichtert, schwierige Prozesse offen anzusprechen. Durch den schnellen Wechsel der Dialogpartner ergibt sich ein 360° Blick auf die Herausforderungen und öfter auch ein Perspektivwechsel.


Zum Ablauf:
Im Kugellager sitzen sich in einem Innen- und Aussenkreis jeweils zwei Menschen gegenüber. Zu Beginn werden die aktuellen Herausforderungen von der Moderation benannt und noch einmal kurz erläutert. Alle 2er Teams werden dann aufgefordert, sich zu diesen Themen auszutauschen, indem einer spricht, und der Andere zuhört. Nach einer kurzen Zeitspanne wechseln in dem 2er Team Zuhörender und sprechende Person.
Nach 3 Minuten ertönt durch die Moderation ein akustisches Signal mit der Aufforderung, dass jetzt die Personen im äußeren Stuhlkreis ihren Stuhl verlassen und im Uhrzeigersinn einen Stuhl weiter rücken, um in die nächste Dialogsituation zu gehen. Das wiederholt sich, bis die Personen im Aussenkreis wieder an ihrem alten Platz angekommen sind.
Zum Abschluss werden von der Moderation die entstandenen Einsichten erfragt, notiert und geclustert. So können alle Teilnehmenden an den Erkenntnissen der gesamten Gruppe teilhaben.
"Ich schätze Anna als Person, die Verantwortung übernimmt, sich kontinuierlich weiterentwickeln will und dabei stets den Menschen im Blick behält. Für Organisationen, Teams oder Führungskräfte, die echte Weiterentwicklung anstreben, ist sie eine große Bereicherung."
Robert Gies, Organisationsdesigner
Silent Circle - Harmonie in Konflikte bringen
Ein Silent Circle ist nicht wirklich still, aber es darf immer nur eine Person sprechen und es gibt keine Diskussionen.
Ein Silent Circle ist für viele Mitarbeitende ein ungewohntes Format, kann aber sehr dazu beitragen, schwelende Konflikte zu bereinigen und ohne großen Aufwand wieder Harmonie herzustellen. Reim um spricht jede Person ihre Wahrnehmung, Gefühle und Eindrücke zu einem internen Brandherd aus. Da kann dann auch der vielbeschworene Elefant im Raum thematisiert werden, das Tabu, das sonst nicht benannt wird.
Nachfragen oder Diskussionen sind in dem Format nicht zugelassen, darüber wacht die Moderation. Auch ist die Redezeit begrenzt auch 3 Minuten pro Person. Für alle anderen gilt: Sich i echten Zuhören üben. Nachvollzeihen, warum jemand eine bestimmte Wahrnehmung oder Position hat. Für den/die Rednerin gilt: Die Sachebene verlassen, und deutlich machen, wie es dem Menschen mit dem Thema geht. Sprechen, ohne anzugreifen oder zu versuchen, zu überzeugen.
Sehr oft zeigen sich in der gemeinsamen Aussprache mehr Gemeinsamkeiten als vorher gedacht. Das Menschliche kann berühren und befrieden, was die Sachargumente manchmal nur schwer können.
Nach dem "Silent Circle" rattert es laut in den Köpfen: neue Einsichten und das Erlebte werden verarbeitet. Neue Gesprächsebenen entstehen.

Analyse der Reifegrade für die betriebliche Veränderung
nach den Gesichtspunkten technische Reife, soziale Reife und organisatorische Reife:
- Die technische Reife wird bestimmt durch die Qualität der praktischen Ergebnisse, die Auswahl und Anwendung von Werkzeugen zur Umsetzung (Softwaretools) sowie durch die Anwendungssicherheit im Umgang mit neuer Software.
- Die soziale Reife wird bestimmt durch das Vertrauen in die Veränderung (Vertrauen in die Machbarkeit) und die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.
- Die organisatorische Reife ist abhängig von der Verfügbarkeit von Ressourcen sowie von der Risikobereitschaft der Organisation im Umgang mit Neuem und Ungewissheit.

„Bei zu geringer Reife ist mit Widerstand und Ablehnung im Unternehmen zu rechnen.“
Angelika Mittelmann

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Die Daten für die Reifegradanalyse können durch partizipative Workshops oder durch anonyme Onlineumfragen unter den Mitarbeitenden gewonnen werden.
Bei zu geringen Reifegraden werden die eingesetzten Ressourcen für die geplante Veränderung nicht ausreichen, um einen guten Zielzustand zu erreichen.
Die Ressourcen sollten dann für die Anhebung der Reifegrade eingesetzt werden, statt direkt in die Transformationsschritte einzusteigen. Erhöhte Reifegarde benötigen oft weniger Ressourcen, weil weniger nachgebessert werden muss.
Auch wird das Gelingen der Veränderung so nachhaltig gestärkt.
Quelle: „Werkzeugkasten Wissensmanagement“, Angelika Mittelmann, S. 227 - 243
"Seit einigen Jahren etabliert die VIC-Unternehmensgruppe mit ihren 180 Mitarbeitern in den einzelnen Fachbereichen und an allen Standorten die innovative digitale BIM Planungsmethodik mit dem Ziel, den Modellierungsprozess aktueller und künftige BIM Projekte effizienter zu gestalten und zu vereinheitlichen.
In dem Zeitraum Januar 2020 bis Januar 2023 wurden im Rahmen des Businesscoachings u.a. folgende Inhalte für die Abteilung BIM/5D durch Frau Hoffmann erarbeitet:
• Begleitung der standortübergreifenden Einführung einer Innovationsabteilung für digitalisierte Modellplanung (Abteilung BIM/5D)
• Wissensbildung und Arbeitsorganisation (standortübergreifend)
• Klärung und Optimierung von abteilungsübergreifenden Prozessschnittstellen
• Präventionsmaßnahmen zur Konfliktreduktion bei Spannungsfeldern zwischen einzelnen Abteilungen mit Schwerpunkt auf die Abteilung BIM/5D
• Erhöhung der individuellen und organisationalen Resilienz durch Stabilisieren, Harmonisieren und Begleiten des BIM/5D Teams durch gezielte Maßnahmen
• Begleitung und Klärung emotionaler Themenfelder der MA und des BIM/5D Teams
Im Ergebnis möchte ich eine klare Empfehlung aussprechen, denn das Coaching war für unser Unternehmen, mein Team und mich eine sehr wertvolle Erfahrung und absolute Bereicherung."
Michael Müller, Abteilungsleiter BIM/5D für digitales Planen und Bauen, VIC
Workshop: "Golden Circle" nach Simon Sinek
Die Definition des zukünftigen Mehrwerts für die Kund*innen sowie die Definition des Mehrwerts für die Mitarbeiter*innen stärkt das für Transformationsprozesse wichtige persönliche Kohärenzgefühl, und damit die individuelle und organisationale Resilienz. Im Fokus steht dabei die Sinnhaftigkeit der Veränderung. Nur wenn Veränderungen für alle Beteiligten einen Sinn ergeben, kann die nötige Energie für eine erfolgreiche Transformation aufgebracht werden. Workshops zur Sinnhaftigkeit der digitalen Transformation unter Beteiligung von möglichst vielen Mitarbeitenden bilden deshalb eine wertvolle Voraussetzung für das Gelingen des Vorhabens.
Unsicherheit und Angst bekommen einen Nährboden durch mangelnde Orientierungsrahmen oder unterkomplexe Analysen der Situation. Notwendigkeiten sollten ohne übertriebene Narrative verdeutlicht werden, ebenso Grenzen der Machbarkeit. Dem gegenübergestellt sollten die Zukunftsbilder stehen, die umsetzbar, sinnvoll und nachvollziehbar sind. Und diese Zukunftsbilder sollten von allen Mitarbeitern entwickelt und mitgetragen werden können.


Ein tragfähiges Zukunftsbild entsteht durch die partizipative Bearbeitung der grundlegenden Fragen des Golden Circle. Diese Fragen können aus dem Jetzt (= Ist Analyse) und aus der Zukunft, nach Abschluss der erfolgreichen Veränderung beatwortet werden.
- Was machen wir genau? (Definition des Kundennutzen)
- Wie machen wir etwas? (Definition der internen Prozesse und Arbeitsweisen)
- Warum machen wir das? (Definition des Mehrwerts für die Gesellschaft)
Die Beantwortung des "Warum?", "Wie?" und "Was?" schafft Klarheit, Vertrauen und Sicherheit für alle Beteiligten. So können auch Volatilität und Ungewissheiten auf dem Weg zum Ziel produktiv aufgefangen werden."
"Es gibt keinen besseren Weg, die langfristige Leistungsfähigkeit von Menschen zu steigern, als ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich sicher fühlen."
Simon Sinek
Von Startwithwhy - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15986453










