Anna Hoffmann Consulting

Zukunft gestalten


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Zukunft gestalten

Offene Meet-Ups zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

Präsenzveranstaltungen im Großraum Hannover

Gemeinsam Zukunft gestalten: Durch den fundierten Austausch über aktuelle Herausforderungen in der technologischen und gesellschaftlichen Transformation können wir im Netzwerk innovative Lösungen kreieren. Mit einem thematischen Input, der komplexe Zusammenhänge verständlicher macht und  moderierten Netzwerkaktivitäten für Kontakte, die echte Synergien ermöglichen.


Die aktuellen Themen und Formate werden auch auf Meet-Up veröffentlicht:


"Wir sind dadurch einen großen Schritt voran gekommen."

Tilo Schneider, Geschäftsführer bei Medienstadt Babelsberg Entwicklungsgesellschaft

"Ich habe eine Menge mitgenommen."

Kathleen Rühmling, Leitung Partnerkreis "Industrie & Wirtschaft" an der UP Transfer der Universität Potsdam


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„KI meets Hemmingen“
im
Bürgersaal des Rathauses Hemmingen

Eine offene Meet-Up Reihe für Unternehmen zu KI-Themen

in Zusammenarbeit mit Andreas Lotze von Notionhive

Die Veranstaltungen dauern jeweils 90 Minuten, von 19.00 bis 20.30 Uhr.
Es gibt ca. 60 Minuten Programm und 30 Minuten Netzwerkzeit.

Termin 1: Hemmingen will KI! Will Hemmingen KI?
60 Minuten Gelegenheit zu offenen Fragen & Gesprächen zu allem rund um KI &
30 Minuten kuratiertes Networking mit neuen Kontakten


Termin 2: Hemmingen kann KI!
60 Minuten zu KI-Kompetenz nach dem EU-AI Act & 30 Minuten kuratiertes Networking mit neuen Kontakten


Termin 3: Hemmingen nutzt KI für Wissensmanagement!
60 Minuten Impulsvortrag und Praxisbeispiele zu KI für das eigene Wissensmanagement &
30 Minuten kuratiertes Networking mit neuen Kontakten


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Termin 1:

Hemmingen will KI! Will Hemmingen KI?

Offenes B2B Meet-Up, 90 Minuten, von 19.00 bis 20.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Hemmingen

60 Minuten Gelegenheit zu offenen Fragen & Gesprächen zu allem rund um KI
& 30 Minuten kuratiertes Networking mit neuen Kontakten

Die Einstellung zu Generativer KI verändert sich gerade auf einer breiten Front. Was in den letzten Jahren noch große Zustimmung ausgelöst hat, ist nach der ernüchternden Analyse von konkreten KI-Ergebnissen in eine breite Ablehnung übergewechselt:

„KI-Müdigkeit im Job: 41 Prozent würden ChatGPT am liebsten komplett abschaffen:Eigentlich sollte sie die Produktivität steigern – inzwischen blicken Mitarbeiter:innen aber vor allem mit Frust auf den Einsatz von KI. Viele würden die Technologie am liebsten sogar komplett abschaffen.“
tn3 vom 16.8.2026

Immer mehr Mitarbeitende blicken sehnsüchtig auf die Zeit vor generativer KI zurück
. In „Deutschland gilt das für fast drei Viertel der Wissensarbeiter:innen. 41 Prozent würden generative KI am liebsten sogar komplett abschaffen. Als Grund nennen 45 Prozent, dass die Auseinandersetzung mit minderwertigen KI-Ergebnissen ihre Arbeit weniger sinnvoll und eher repetitiv erscheinen lässt.

37 Prozent sagen, dadurch insgesamt weniger motiviert zu sein. Weitere 25 Prozent fühlen sich durch KI-Tools auch in ihrer Kreativität eingeschränkt. Das geht aus einer Umfrage des Technologieberatungsunternehmens Adaptavist hervor. Insgesamt wurden 2.500 Wissensarbeiter:innen in mehreren Ländern befragt, davon 500 in Deutschland.“
Quelle: https://t3n.de/news/ki-muedigkeit-wissensarbeiter-chatgpt-studie-produktivitaet-1755296/


Die Versprechen von Generativer KI für die allgemeine Arbeitswelt sind in größerem Umfang nicht eingelöst worden, Coding mal ausgenommen. Das wird in vielen Hintergrundgesprächen adressiert, macht aber auch in den beruflichen Netzwerken immer mehr die Runde:

„Ich habe das Gefühl, LinkedIn steckt noch mitten im KI-Hype, während sich außerhalb der Bubble langsam Ernüchterung breitmacht. Nicht jede Aufgabe wird durch KI besser.
Nicht jeder Prozess braucht einen Agenten. Und nicht jedes Produkt wird wertvoller, nur weil AI darauf steht.“
LinkedIn Post

„Gleichzeitig werden die kritischen Stimmen lauter: Diskussionen über überdimensionierte Rechenzentren, steigende Kosten, Rechtsstreitigkeiten und die Frage, wie sich all diese Milliardeninvestitionen langfristig rechnen sollen. Aber nachhaltige Innovation entsteht nicht dadurch, dass man möglichst viel KI einbaut. Sie entsteht dadurch, dass man zuerst ein echtes Problem versteht – und dann entscheidet, ob KI dafür überhaupt die richtige Lösung ist.“
Sebastian Rieger, IT Seniorspezialist bei DB Systel GmbH


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Termin 2:

Hemmingen kann KI!

Offenes B2B Meet-Up, 90 Minuten, von 19.00 bis 20.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Hemmingen

 60 Minuten zu KI-Kompetenz nach dem EU-AI Act
& 30 Minuten kuratiertes Networking mit neuen Kontakten

„Artikel 4 des KI-Gesetzes ist eine Schlüsselbestimmung, um sicherzustellen, dass alle Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ihre Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten, Kenntnissen und dem richtigen Verständnis des/der bereitgestellten oder eingesetzten Systems/Systeme ausstatten.“[1]


Gleichzeitig trägt Artikel 4 indirekt zum Schutz betroffener Personen bei, da er eine wirksame Anwendung der Vorschriften des KI-Gesetzes gewährleistet: „Personen, die im Namen von Anbietern/Arbeitgebern mit dem Betrieb und der Nutzung von KI-Systemen befasst sind“, bedeutet, dass es sich nicht um Arbeitnehmer handelt, sondern um Personen, die weitgehend in den organisatorischen Zuständigkeitsbereich fallen. Es könnte zum Beispiel ein Auftragnehmer, ein Dienstleister, ein Kunde sein.

„Die erste in Erwägungsgrund 12 der KI-Verordnung genannte Kategorie von KI-Techniken sind „Ansätze für maschinelles Lernen“:

Diese Kategorie umfasst eine Vielzahl von Ansätzen, die einem System das Lernen ermöglichen, wie

•     überwachtes Lernen,

•     unüberwachtes Lernen,

•     selbstüberwachtes Lernen und

•     bestärkendes Lernen.“[2]


Der Artikel 4 der KI-Verordnung enthält keine Verpflichtung zur Messung der KI-Kenntnisse der Mitarbeitenden. Er bekräftigt nur, dass KI-Nutzende ein ausreichendes Maß an KI-Kenntnissen sicherstellen sollten. Anhand der Kategorie „Ansätze für maschinelles Lernen“ sollt es jedoch deutlich sein, dass es bei der KI-Verordnung wirklich um Hintergrundwissen über technische Zusammenhänge und nicht über Nutzungswissen zum Prompten etc. geht. Dieses Wissen sollte bei den Organisationen, die sich um KI-integrierende Innovationen bemühen wollen, vorhanden sein.


[1] https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/library/commission-publishes-guidelines-ai-system-definition-facilitate-first-ai-acts-rules-application

[2] ebenda


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Termin 3:

Hemmingen nutzt KI für Wissensmanagement!

Offenes B2B Meet-Up, 90 Minuten, von 19.00 bis 20.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Hemmingen

60 Minuten Impulsvortrag und Praxisbeispiele zu KI für das eigene Wissensmanagement
& 30 Minuten kuratiertes Networking mit neuen Kontakten

Der Einsatz von KI-Systemen kann im  Wissensmanagement vieles erleichtern. Unterstützt von RAG-Systemen wird das hauseigene Know-How auffindbarer und besser sortiert, um im benötigten Moment zur Verfügung zu stehen. Doch Wissensmanagement ist mehr als die gezielte Bündelung von Informationen. Und nicht alles, was als Wissen der Mitarbeitenden in deren Köpfen für die Produktivität zur Verfügung steht, findet sich auch in schriftlichen Dokumenten wieder, die für KI-Systeme auslesbar sind.


An diesem Abend geht es um die eigenen Erfahrungen mit Wissensmanagementsystemen, den sinnvollen und den weniger sinnvollen Einsatz von KI-Systemen und Chatbots, die Risiken durch "Halluzinationen", den ungewollten Informationsabfluss und die Exploration von informellen Wissen aus den Köpfen von relevanten Mitarbeitern.

Themen, die auch beim Ausscheiden von Mitarbeitenden eine große Rolle spielen. Wertvolles Produktivwissen von Fachkräften sollte dem Unternehmen auch weiterhin zur Verfügung stehen.


AGI: Kann es echtes künstliches Bewusstsein geben?

Talk mit Matthias Groß auf dem digital_breakfast, Professor am Institut für Informationswissenschaften der TH Köln und Geschäftsführer der INSIGMA IT Engineering GmbH

Was ist dran an der festen Überzeugung im Silicon Valley, dass der Tag, an dem KI ein eigenes Bewusstsein entwickelt, nicht mehr so fern ist?

Anna Hoffmann hält diese Thesen seit über 40 Jahren für ausgemachten Quatsch. Für sie sind KI-Modelle nicht viel mehr als gekoppelte Taschenrechnerfunktionen in hochkomplexen Systemen.

Matthias Groß fragt sich, ob wesentliche Funktionen des Gehirns nicht ev. doch nachgebildet werden könnten, und was eigentlich den Kern unseres Bewusstseins ausmacht.

Es war ein dynamischer Talk am 15.7., mit ergänzenden Inputs von Oliver Völckers,
Co-Gründer von BeST Berliner Sensortechnik GmbH.

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Aufzeichnung des Inputs von Matthias Groß, Anna Hoffmann und Oliver Völckers


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Interdisziplinäre Fachtagung

"Zukunft gestalten"
Welche Auswirkungen hat KI auf unsere Zukunft?

Und wie gestalten wir Zukunft durch effektiven Wissenstransfer?


am 3. + 4.12.26 am Carl-Friedrich-von Weizäcker-Zentrum in Tübingen

Hybride Veranstaltung: Präsenz in Tübingen vor Ort und online im Stream


 Chair: Annette Anna Hoffmann

Host: Prof. Dr. Reinhard Kahle


KI entwickelt sich in einem rasanten Tempo weiter. Jede Woche kommen neue Services auf den Markt und es wird schwer, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig werden die negativen Auswirkungen auf die Gesellschaft immer sichtbarer, allein die Auswirkungen von Deep Fakes sind unübersehbar. Artikel 4 des EU AI Acts, der eine ausreichende Kenntnis und Entscheidungsfähigkeit im Umgang mit KI bewirken sollte (= AI Literacy) verpuffte in seiner Wirkung an minimalen E-Learningstandards. Echte Aufklärung zu den "Risiken & Nebenwirkungen" der einzelnen KI-Gruppen sowie zu KI-Agenten und ihrer Arbeitsweise blieb zu oft außen vor. Schulungen  zu AI Literacy wurden meist auf besseres Prompting und (IT)- Datenschutz reduziert, ohne wirklich in der Tiefe auf die Wirkungsweise von KI-Modellen und selbstlernenden Systemen einzugehen.


Der Glaube an die Allwissenheit der "KI-Magie",  Unsicherheit über die wahre Leistungsfähigkeit der "Intelligenz" der Maschinen und in Teilen auch Angst vor der Wirkmacht vor KI-Systemen sind weiterhin verbreitet. Gleichzeitig kommt mit der Humanoiden Robotik und dem Begriff der "Physical AI" die nächste Stufe der KI-Nutzung angerollt: KI-Systeme in Verbindung mit Mechanik, Sensorik und Steuerung. Nvidia bastelt an der Vision von Robotern, die durch Beobachtung lernen und sich in unserer Welt natürlich bewegen können. Mit der Animation von "Olaf" aus der Eiskönigin von Disney wurde ein erster Aufschlag gemacht.


Daneben wird der Einsatz von KI in der Kriegsführung immer dominanter. Standen vor 10 Jahren noch die Möglichkeiten für das Gemeinwohl im Fokus der Narrative über das Maschinelle Lernen, werden jetzt ungeachtet der Risiken (KI beruht auf Wahrscheinlichkeiten) zunehmend autonome Systeme eingesetzt, die der Zivilbevölkerung schaden können. Zudem liegt die Kontrolle übe die leistungsstarken KI-Systeme sowie die Weiterentwicklung zu einer möglichst universell einsetzbaren KI in immer weniger Händen. Und die Ansprüche der EU an eine "menschzentrierte KI", die wirklich in erster Linie dem Menschen (und Menschlichen) dient, scheinen weitesgehendst ins Leere zu laufen.

zur Fachtagung "Zukunft gestalten" am CFvWZ der Universität Tübingen